Hemansingh Lutchmun
Preisträger 2027
Hemansingh Lutchmun (*1995) lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und Goodlands, Mauritius. In Film, Skulptur und Installation untersucht er die fortwirkenden Strukturen kolonialer Geschichte und deren Einfluss auf gegenwärtige Vorstellungen von Identität, Spiritualität und Zugehörigkeit. Ausgehend von Materialien wie Ton, Erde oder alltäglichen Objekten richtet er den Blick besonders auf Situationen, in denen Sichtbarkeit reguliert wird – etwa wenn Dinge verhüllt oder verdeckt werden – und Bedeutung sich verschiebt.
Lutchmun studierte an der Städelschule in Frankfurt am Main. Er erhielt mehrere Auszeichnungen und Stipendien, darunter den Albig Foundation Photography Prize (2024), das Deutschlandstipendium (2021) sowie den DAAD-Preis (2019). Seine Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u. a. im Kunstverein Freiburg, der Biennale für Freiburg, bei Neue Alte Brücke in Frankfurt am Main, im Goethe-Institut Irland sowie im 1822-Forum der Frankfurter Sparkasse.