Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft vergibt jährlich den ars viva-Preis für Bildende Kunst.
Mit dem ars viva-Preis zeichnet der Kulturkreis seit 1953 junge herausragende Künstler:innen unter 35 Jahren aus, die in Deutschland leben und durch eine eigenständige Bildsprache überzeugen. Über 350 Kunstschaffende haben die renommierte Auszeichnung bislang erhalten – darunter Rosemarie Trockel, Candida Höfer, Wolfgang Tillmans, Omer Fast, Cemile Sahin und Sung Tieu.
Das Fördervolumen beträgt insgesamt 120.000 Euro und umfasst zwei Ausstellungsstationen, eine Künstler:innenresidenz bei Fogo Island Arts (Kanada), ein Preisgeld sowie die Publikation eines zweisprachigen Katalogs.
Die Auszeichnung bezieht sich auf das Folgejahr der Vergabe.
Aktueller Jahrgang:
ars viva 2027
ars viva 2026
Ryan Cullen
Nazanin Noori
Prateek Vijan
Distanz Verlag
Deutsch, Englisch
hrsg. von Min-young Jeon, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft
mit Texten von Nikita Dhawan, Bitsy Knox, Nora O´Murchú und Skye Arundhati Thomas .
Mitarbeit: Lara Stahnke
Gestaltung: Shortnotice Studio
Der ars viva-Preis wird von der Péter Horváth Stiftung gefördert. Ihr Gründer Prof. Dr. Péter Horváth flüchtete 1956 als junger Student von Ungarn nach Deutschland und wurde hier ein erfolgreicher Wissenschaftler und Unternehmer. Er liebte aber auch die Kunst. Und immer war ihm die Förderung junger Talente ein besonderes Anliegen. Die Péter Horváth Stiftung fördert deshalb den Austausch zwischen Ungarn und Deutschland sowie Projekte junger Wirtschaftswissenschaftler und aufstrebender Künstler und Künstlerinnen.